So, wiedereinmal habe ich einiges nachzuholen. Ich sitze momentan gerade im MoMA in New York wo ich mir gerade die Ausstellung angeschaut habe. Da das Wetter im Moment leider eher als regnerisch zu bezeichnen ist (Thunderstorms) fiel der geplante Trip nach Liberty und Ellis Island wortwörtlich ins Wasser. Nun ja, jetzt aber erstmals etwas zurück.
Von Vancouver, Seattle und Boston habe ich euch noch nicht berichtet. Und eigentlich ist dies ja ein gutes Zeichen, da ich mit anderen Dingen beschäftigt war und einfach nicht zum Blogen gekommen bin. Zumindest war dies in Seattle und Boston der Fall, Vancouver konnte ich leider nicht all zu sehr geniessen. Es hat 4 Tage geregnet und das Hostel (Samesun) war nicht unbedingt als das sauberste und angenehmste zu bezeichnen. Trotzdem habe ich einiges von der Stadt gesehen und die ein, zweimal als einmal die Sonne hinter den Wolken hervor zwinkerte konnte man sehen wie interessant udn schön diese Stadt ist. In den 4 Tagen die ich dort verbracht habe, habe ich eine Stadtrundfahrt gemacht, zu Fuss china- und Gastwon erkundet. Den Hafen besucht und einige Zeit in Kaffees verbracht, da das Wetter leider nichts anderes zuliess. Im Hostel wimmelte es von Deutschen (wahrscheinlich so ca. 50% der Bewohner) und das Durchschnittsalter war leider etwas tief weshalb es nur zu wenigen interessanten Kontakten und gesprächen kam. Ich möchte hier aber die Bilder sprechen lassen welche in den Tagen in Vanocuver entstanden sind.
Nach Seattle bin ich dann voller Enthusiasmus aufgebrochen, da der Wetterbericht gut war und meine Abreise in Vancouver von Sonnenschein begleitet wurde (fast schon ironisch). In Seattle wohnte ich dann im Green Tortoise. Einem hervorragenden Hostel. Um es kurz zu machen, das Green Tortoise zählt zu den besten Hostels in denen ich je war, und ist wohl das beste Hostel in welchem ich auf dieser Reise gewohnt habe. Kaum angekommen und mein Gepäck verstaut machte ich mich auf die Socken um Seattle zu erkunden. Zuerst musste ich natürlich auf die Space Needle von wo ich die gesamte Stadt von oben sehen konnte. Für alle diejenigen denen Seattle nicht so viel sagt. Seattle ist die grösste Stadt im US Bundesstaat Washington (nicht zu verwechseln mit Washington D.C.) und liegt eingebettet in zahlreiche Gewässer relativ weit weg von der Pazifikküste. Seattle ist Heimatstadt grosser Unternehmen wie Starbucks, Boeing (die sind nach Chicago gezogen aber ein grossteil der Produktion findet immer noch in Seattle statt) und Microsoft. Nunja nach der Space Needle habe ich den Hafendistrikt erkundet und mich dann auf die Socken zurück zum Hostel gemacht, dort gab es nämlich kostenloses und richtig gutes Abendessen. Am nächsten Tag wollte ich dann eigentlich eine Stadtrundfahrt machen, diese habe ich aber sein gelassen und Seattle weiter zu Fuss erkundet. Highlights waren dabei die Underground Tour, welche die Strasen unterhalb der heutigen Strassen zeigt und die Public Library welche in einem beeindruckenden und riesigen Gebäude gelegen ist. Am Abend war dann Party angesagt. Mit einigen Engländern, Australiern und Neuseeländern sind wir in einen Club und hatten einen richtig intensiven Abend
Mit einem Kater habe ich mich dann am nächsten Tag auf den Weg nach Boston gemacht, allerdings erst nachdem ich nochmal ein wenig durch Seattle gestolpert bin. Mein Flug ging erst um 11 Uhr Abends.
In Boston bin ich dann um 7 Uhr am nächsten Morgen gelandet. Zum Glück konnte ich im Flugzeug ein wenig schlafen. Und mit der U-Bahn und einem Bus war ich auch relativ rasch in dem Hostel welches ich gebucht hatte. Trotz einem relativ guten Rating und der Beschreibung „zentrumsnah“ war das Hostel/Hotel in Everett gelegen, welches ein Ort ausserhalb von Boston ist und das Hostel höchstens Durchschnitt. Doch obwohl ich bereits um 8:30 morgens in der Türe stand konnte ich bereits auf ein Zimmer wo ich Jack und Daniel traff. Beide reisten an diesem Tag nach New York aber wir hatten doch einiges zu lachen bevor die beiden abreisten. Nachdem ich mir ein wenig Schlaf gegönnt hatte machte ich mich am späteren Nachmittag daran Boston zu erkunden. Also zuerst den Bus und dann die U-Bahn und nach etwas weniger als einer Stunde war ich dann in Zentrumsnähe. (Kleiner Disclaimer: Mittlerweile sind 2 Tage vergangen und ich möchte diesen Post endlich fertig schreiben) Einmal in Boston selbst angekommen machte ich mich zu Fuss auf eine Erkundungstour und in den nächsten Tagen ass ich unmengen an Seafood, sah Harvard (welches etwas enttäuschend war) und das MIT (welches äusserst eindrücklich war und machte eine Stadtrundfahrt. Cool an den beiden Universitäten war, dass beide eine kostenlose Tour anboten (wie schon Stanford) welche über den Campus führte. Während die Tour von Harvard sich an den Harvard Yard hält und man kaum ein Gebäude von innen sieht ist die Tour des MIT äusserst ausführlich und man sieht sogar ein Zimmer in welchem Studenten untergebracht wird und kann in zahlreiche Labore einen Blick werfen. Nach 4 Nächten in dem Suboptimalen Ho(s)tel machte ich mich dann mit dem Bus auf den Weg nach New York. Dank der Werbung vor einem Kinofilm (The Dark Knight) habe ich sogar einen Anbieter gefunden welcher seine Passagiere in ca. 4h von Boston nach New York bringt.
Und nun bin ich in New York. Die Stadt ist unglaublich und in den letzten mittlerweile 3 Tagen habe ich unglaublich viel erlebt und gesehen und dabei noch nicht einmal an der Oberfläche gekratzt. Gestern habe ich die Freiheitsstatue gesehen, war Nachts auf dem Empire State Building, habe die Fähre nach Ellis Island genommen und das Immigranten Museum gesehen und einen Blick auf Ground Zero geworfen. Vorgestern hat es leider geregnet, weshalb ich mit 3en die ich im Hostel kennen gelernt habe das Museum of Modern Arts (MoMA) besucht habe. danach ging es auf eine Tour durch Soho und Greenwich Village und am Abend sind wir beim Eindunkeln über die Brooklyn Bridge gelaufen und haben uns ein leckeres Abendessen gegönnt. Und am ersten Tag in New York. Da bin ich erstmals von China Town (wo mein Bus ankam) zu meinen Hostel gewandert (welches nigel nagel neu, super sauber und voll mit netten und aufgestellten Leuten ist. Mit zweien aus dem Hostel habe ich mich am ersten Abend dann auch daran gemacht New York zu erkunden und wir sind zum Times Square gestolpert und schlussendlich in einem Comedy Club gelandet.
Naja, bald ist das Abenteuer zu Ende. Ich habe nun noch einen Abend hier in New York und ich plane ihn zu geniessen, bevor es dann via Philladelphia am Freitag zurück nach Zürich geht wo ich um 8:25 (US710) am Samstag ankommen werde.
Da meine Internetverbindung hier richtig schlecht ist muss ich euch leider vertrösten was Bilder anbelangt.





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