The Trip 2008

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Road Trip [Part One]

9. Juli 2008 · 1 Kommentar

Fabio und ich sind nun bereits seit einigen Tage dabei mit unserem Mietauto durch Kalifornien zu Cruisen und obwohl die aktuelle Location (Curry Village im Yosemite National Park) über kein Internet verfügt bin ich dabei diesen Beitrag zu verfassen um euch auf den aktuellsten Stand zu bringen.
Über unsere Pläne habe ich euch ja ereits aufgeklärt und wir sind auch einigermassen dabei geblieben, auch wenn Monterey eine ziemliche Enttäuschung war. Spassig hatten wir es trotzdem insbesondere da Alejo uns noch bis Sonntag begleitet hat.

Nun aber doch wieder ein wenig zurück.

Das Mietauto

Am Donnerstag war es soweit, wir konnten unser Mietauto abholen. Wir nahmen also die eineinhalb Blocks unter die Füsse und sind zu Hertz gewandert. Unsere Reservation hatten wir über ebookers.com gemacht, welches ich für Mietautos nur empfehlen kann. Für die ursprünglich geplanten 15 Tage betrug unser Preis lediglich um 400 CHF. Wir begaben uns also zum Schalter und wollten unser Auto abholen. Der freundliche Manager (Hier ist fast jeder Manager von irgendwas, und wenn nicht Manager, dann Assistant-Manager) hat also unsere Reservation herausgesucht und zu unserem erstaunen hält er uns plötzlich einen Zettel unter die Nase und meint, dasssei unser Preisvorschlag. Fabio uns ich waren zunächst ein wenig  verwirrt und kurz darauf schockiert, die Offerte belief sich auf 1′000 US-Dollar. Nach einer kurzen Diskussion und nachdem wir darauf bestanden hatten bereits im Voraus bezahlt zu haben hat der Manager unsere Reservation dann im Rechner gefunden und nach einem Upgrade konnten wir unser Mietauto in Empfang nehmen. Und da wartete eine weitere Überraschung auf uns.
Das Mietauto ist niegelnagel neu, lediglich 13 Meilen auf dem Tacho, die Strichcodes von der Produktion noch auf den Scheiben und den Carroserieteilen, sogar die Plastikschützer an den Türen waren noch dran (und das alles für 77 US-Dollar für das Upgrade).

13 Miles

Nur 13 Meilen auf dem Tacho

Toyota Corolla in Napa

Man freut sich über das Auto ;-)

Mit unserem Mietauto (einem Toyota Corolla, welcher sich relativ gutmütig und angenehm fährt) machten wir uns also auf den Weg ins Napa Valley. Zuerst mussten wir uns allerdings durch den Strassendschungel von San Francisco zu einem Highway kämpfen. War dies geschafft gestaltete sich die Fahrt ziemlich angenehm und hat man noch das amerikanische System von Strassenschildern, nummerierten Strassen etc, durchschaut kommt man sogar dort an wo man hin möchte.

Fahren in SF

Fabio schaut ein wenig besorgt aus, woran das wohl liegt!?

Napa und Sonoma

Der Plan für Donnerstag war es also das Winecountry nördlich von San Francisco zu besuchen. Da Alejo mit ein paar bekannten bereits einen Tag zuvor in die Gegend gefahren war wollten wir uns mit ihm und seinen Freunden auf einem Weingut treffen. Da es aber noch etwas früh war fuhren wir erst einmal nach Napa wo wir das Zentrum anschauten und ein leckeres BLT (Bacon, Lettuce, Tomato Sandwich) mit Caesar Salat verspeisten. Nach einem kurzen Telefonat wussten wir, dass wir die anderen im Sonoma Valley treffen würden und machten uns auf den Weg zurück zu unserem Auto nur um festzustellen, dass wir ein erstes Ticket erhalten hatten.

Erster Tag, erstes Ticket

Erster Tag, erstes Ticket…

Wir entschieden uns es mit Humor zu nehmen und machten uns auf den Weg in das Nahe gelegene Sonoma-Valley wo wir uns entschieden auf dem Weingut Chateau St. Jean auf die anderen zu warten. Und warten ist das richtige Stichwort, denn obwohl die anderen bereits einen Tag zuvor in der Gegend angekommen waren und obwohl sie Näher an dem Weingut waren als wir zu dem Zeitpunkt als wir miteinander telefonierten mussten wir über einen Stunde auf die anderen warten. Die Zeit verging allerdings relativ schnell, da wir ein wirklich schönes und gepflegtes Weingut erwicht hatten und wir uns die Wartezeit mit einem Glas Weisswein versüssten :-) Nachdem die anderen eingetroffen waren und auch sie das obligate Glas Wein „getastet“ hatten ging es zu einem weiteren Weingut, dieses leider nicht ganz so schön. Und danach ging es bereits wieder nach San Francisco, denn wir hatten eine Verabredung :-)

got grapes?

got grapes?

Chateau St. Jean near Sonoma - Der Garten

Chateau St. Jean

Reben so weit das Auge reicht

Reben so weit das Auge reicht

me, Alejo, Tiffany und Kristy

Alejo, Kristy, me und Tiffany

Fabio

Fabio

San Francisco, again…

Golden Gate im Nebel

Kaum wieder in San Francisco ist es wieder neblig – Golden Gate ins nichts.

Rauf

Rauf…

Runter

…und wieder runter!

Ron, den ich bereits früher erwähnt habe, wollte uns auch noch die andere Seite von San Francisco zeigen. Nachdem er uns das schwule San Francsico gezeigt hatte bestand er darauf uns auch noch einen Teil von San Francisco zu zeigen welchen wir, zumindest mit ihm, noch nicht zu Gesicht bekommen hatten. Es ging also zuerst Essen und danach war Bar hoping angesagt.

Bereits um 5:45 p.m. hätte sollte man sich treffen, zu diesem Zeitpunkt waren wir allerdings immer noch irgendwo zwischen Sonoma und San Francisco. Also Ron kurz anrufen und ihm sagen, dass wir ihn und die anderen direkt im Restaurant treffen werden. Und dann mit dem Taxi vom Appartment Building zum Restaurant.

An diesem Abend ging es äthiopisch Essen (ja, ich fragte mich zu Beginn auch ob ich da überhaupt was bekomme) und es war ausgezeichnet. Verschiedenste Gerichte wurden auf einer Art Pfannkuchen serviert und auch mit zusätzlich servierten Pfannkuchen von Hand gegessen. Im Grundsatz war es ein leckerer und würziger Mix verschiedenster Fleisch- und Gemüsegerichte. Dazu gab es ein leckeres Hefeweizen (ja, das wird auch hier so genannt, und die lokale Marke war gar nicht mal schlecht, kommt allerdings nicht an Schneiders heran ;-) ) Danach ging es in eine erste Bar und später in eine weitere, alles in allem ein netter und erlebnisreicher Abend. Es hat sich gelohnt dafür zurück nach San Francisco zu kommen.

Da wir selbst über keine Unterkunft mehr verfügten konnten wir netter weise im Appartement von Alejo übernachten.

Monterey und „the 4th of July“

Am nächsten Tag war Monterey angesagt. Dies hiess eine Fahrt von ca. 2.5 Stunden in Richtung Süden. Kaum hatten wir San Francisco verlassen besserte sich das Wetter und ungefähr auf der Höhe von Palo Alto entdeckten wir einen Stausee, weshalb wir vom Freeway abfuhren und erst einmal einen Platz suchten um zu Frühstücken. Wir faden einen Starbucks. (Das Frühstück war nicht einmal schlecht!)

Nachdem wir uns die Bäuche gefüllt hatten parkten wir in der Nähe des Stausees und genossen die wunderbare Landschaft.

Ein Stausee in der Nähe von Palo Alto

Wunderbare Gegend

The Golden State

The Golden State – Der Name kommt anscheinend von den goldfarbenen Wiesen im Sommer

Lustige Schilder

Wirklich!?

me

me :-)

Nachdem wir die Landschaft rund um den See genossen hatten machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Monterey. Eigentlich hatten wir ja nach Santa Cruz besuchen wollen aber es war Freitag und der 4. Juli (Nationalfeiertag der USA) und es waren bereits 5 Tage zuvor keine Zimmer mehr verfügbar in Santa Cruz weshalb wir uns entschieden nach Monterey auszuweichen. Dort hatten wir ein Motel gefunden welches ein Zimmer für 125 US-Dollar anbot.
Leider stellte sich das Motel als abgefrakte Bude heraus. Alejo, Fabio und ich nahmen es jedoch mit Humor, und zumindest waren die Zimmer sauber. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten machten wir uns daran Monterey zu erkunden und mussten feststellen, das Monterey kein wirklich schöner Ort ist.

Unser Motel

Das Motel – Typisch amerikanisch

Bayside Inn

Pool direkt an der Strasse, nur die Bay war vom Bayside INN nicht zu sehen :D

Unser Zimmer

Das Zimmer wird erkundet… Der Kühlschrank muss vor dem 2. Weltkrieg hergestellt worden sein.

Monterey war einst ein Zentrum für Fischerei und es existierten zahlreiche Betriebe welche Fisch in Dosen verpackten. Mittlerweile ist es äusserst touristisch und am ehesten wohl mit Rimini vergleichbar.

4th of July Feier

4th of July, offenbar ein grosses Grillfest am Strand :D Das Feuerwerk am Abend war aber keiner Erwähnung wert.

Cannery Row - Monterey

Cannery Row – Leicht touristisch angehaucht

Lustige Schilder

Kayak Crossing :P

Trotz des relativ schlechten Motels und der zahlreichen Ballermann Touristen hatten wir viel Spass und zwei lustige Tage in Monterey. Auch wenn wir kaum je wieder nach Monterey reisen werden.

Am Sonntag hiess es dann abschied von Alejo nehmen und Fabio und ich machten uns auf in den Yosemite National Park.

Yosemite National Park

Die Fahrt von Monterey zum Yosemite dauerte fast 4h in denen wir etwas mehr als 180 Meilen fuhren. Die Strecke war aber unglaublich schön und jeden Meter wert.

Los gehts zum Yosemite

Los gehts :-)

Road Trip

Road Tripin

Die Ebene welche wir durchkreuzten war riesig

Unendliche Weiten

Unendliche Weiten 2

Never ending Road

Scheune

Scheune

Im Yosemite selbst sind wir im Curry Village untergekommen. Einer riesigen Zelt Stadt welche bereits aufgebaute, fest installierte Zelte vermietet. Die Betten waren leider etwas unkonfortabel, dennoch haben wir uns hervorragend erholt (kein Internet und auch kein Handyempfang) und die wunderbare Natur genossen. Am Montag sind wir an einen Fluss gefahren und haben uns am Strand entspannt, ansonsten haben wir im Yosemite einfach einmal nichts gemacht.

Yosemite

Die Felsen sind unglaublich beeindruckend

Yosemite Falls

Yosemite Falls

Der Morgen - Es war ein warmer Tag

Morgen

-)

Ein Pfad über eine wunderschöne Wiese

Die Höhe der steilen Felswände ist kaum fassbar, teilweise geht es fast 2'000 Meter in die Höhe

Der Fluss, eine unglaubliche Szenerie

Unser Zelt

Unsere Unterkunft

Eine Story möchte ich euch aber nicht vorenthalten. Als wir am zweiten Tag gerade dabei waren zu entstanden ruft Fabio plötzlich nach mir. Es stand ein junger, vielleicht 1 Meter grosser Bär hinter ihm und hatte ihn beim Lesen überrascht. :-) Der Ausflug hat sich definitv gelohnt.

Dieser Bär stand ca. 1.5 Meter hinter Fabio als er ihn beim lesen bemerkte

Der Bär.

Der Bär, ca. 5 Meter von uns entfernt

Strubelig war er allemal.

[Update] Und wohin geht es nun?

Heute sind Fabio und ich nun nach Palo Alto gefahren (ja, ein wenig zick-zack…) und werden uns bald die Stanford University anschauen gehen. Danach geht es wohl in den Sequoia National Park, da die Route Number One der Küste entlang wegen Waldbränden gesperrt ist. Abschliessend werden wir in Kalifornien wohl noch Santa Barbara und Los Angeles besuchen. Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Am Ausgang des Yosemite Parks

Am Ausgang des Yosemite

-)

Eine nette Strasse, die gibt es hier offenbar auch.

Waldstrasse

Bitte das Schild beachten :D

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